Wohnungseinbrüche in Neumünster sind nicht rückläufig sondern angestiegen!

 

 

 

Am 9. Januar berichtete der „Holsteinische Courier“ über Wohnungseinbrüche. Im Artikel „Hochsaison für Einbrecher“ wird schon im Einleitungssatz von „rückläufigen Zahlen“ gesprochen. Der Leser, der sich nach dieser beruhigenden Feststellung entspannt zurücklehnt, bekommt im Laufe des Artikels weiteres Zahlenwerk für die Stadt Neumünster präsentiert:

„So zählt die Polizei im Oktober vergangenen Jahres 13 angezeigte Taten (im Oktober 2016 waren es 17). Im November wurden schon 21 Einbrüche angezeigt (November 2016: 19). Im Dezember kletterte die Zahl der Wohnungseinbrüche in der Stadt dann auf 45 Fälle (Dezember 2016: 29 Fälle) (Quelle: Holsteinischer Courier vom 9. Januar 2018)

Macht man sich einmal die Mühe und addiert die Zahlen der letzten 3 Monate, zeigt sich ein anderes Bild. Während im Jahr 2016 in den Monaten Oktober bis Dezember 65 Wohnungseinbrüche verübt wurden, stehen dem im vergangenen Jahr 79 Wohnungseinbrüche gegenüber. „Rückläufige Zahlen“ sehen anders aus! Die Zahlen sind um 20% gestiegen! Gibt es einen Grund für diese widersprüchliche Berichterstattung oder ist dem zuständigen Redakteur einfach nur ein Fehler unterlaufen? Möchte man nicht, dass kritisch hinterfragt wird, warum die Wohnungseinbrüche gestiegen sind und ob es vielleicht ein Zusammenhang mit der steigenden Zahl von Osteuropäern in Neumünster geben könnte?

NPD-Ratsherr Mark Proch hat sich daher in einem Leserbrief an den „Holsteinischen Courier“ gewand, um den Sachverhalt richtig zu stellen. Wir sind gespannt, ob die Zeitung diese kritische Stellungnahme eines NPD-Politikers veröffentlicht oder wie gewohnt einfach ignoriert.

 

 


 

Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 10.01.2018

 




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